Meine „Neue Musik“ ist ein Tanz zwischen dem „Bekannten“ und dem „Unbekannten“, dem Tonalen und dem Freitonalen, dem Psychischen und dem „Unheimlichen“.
Für mich ist das Tonale eine ebenso lebensnotwendige Konstruktion wie die Konstruktion des psychischen Ichs. Wer sein Ich jedoch hinter sich lässt, der bricht in die Unendlichkeit auf und findet seine wahre Bestimmtheit und tiefere Bestimmung im unendlichen Raum.
Vieles der derzeitigen „Neuen Musik“ spiegelt nur die Verdrängung von Gefühlen wider. Übrig bleiben mentale Hüllen, an denen sich Destruenten laben.
Meine „Neue Musik“ hatte immer das Lebendige gesucht. Leben ist in der Unsicherheit und die begegnet jedem am Abgrund seines Innersten.

Musikbeispiel: “Lété de Prometheus”