Ich freue mich

über Auftragswerke ebenso wie über Neuarrangements und Adaptionen bekannter Titel. Als Komponist findet man bei mir mindestens vier verschiedene Betätigungsfelder. Neue Musik, Pop & Rock für Kinder, Arrangeur und Chorwerke.
Wer in die „Neue Musik“ aufbricht, verlässt sein tonales Festland und bricht mit seinen Gewohnheiten an Land. Doch der Mensch ist kein Delphin. Er braucht eine Art von Schiff, das ihn trägt. Dieses Schiff ist die Gewohnheit vom Land, Boden unter den Füßen zu haben.
Wem der Boden unter den Füßen weggerissen wird, der ertrinkt in der Unendlichkeit. Das Boot der Psyche inmitten des abenteuerlichen Meeres ist nicht anders als der Fülle an ästhetischen Standpunkten.
Meine „Neue Musik“ ist ein Tanz zwischen dem „Bekannten“ und dem „Unbekannten“, dem Tonalen und dem Freitonalen, dem Psychischen und dem „Unheimlichen“.
Für mich ist das Tonale eine ebenso lebensnotwendige Konstruktion wie die Konstruktion des psychischen Ichs. Wer sein Ich jedoch hinter sich lässt, der bricht in die Unendlichkeit auf und findet seine wahre Bestimmtheit und tiefere Bestimmung im unendlichen Raum.
Vieles der derzeitigen „Neuen Musik“ spiegelt nur die Verdrängung von Gefühlen wider. Übrig bleiben mentale Hüllen, an denen sich Destruenten laben.
Meine „Neue Musik“ hatte immer das Lebendige gesucht. Leben ist in der Unsicherheit und die begegnet jedem am Abgrund seines Innersten.

Musikbeispiel: “Lété de Prometheus”